Tipps zur Handypflege

Handytaschen

Wer Verschmutzungen und Beschädigungen vorbeugen möchte, sollte sein Mobiltelefon grundsätzlich in einer Handytasche aufbewahren. Auch die Folgen von Stößen oder Stürzen lassen sich dadurch zumindest abschwächen. Am besten eignen sich Handytaschen, bei denen das Gerät auch während der Benutzung nicht herausgenommen werden muss. Die haben meist eine transparente, flexible Folie, die die Tastatur abdeckt und deren Benutzbarkeit nur unwesentlich beeinträchtigt

Display-Folie

Durch direkte Sonneneinstrahlung und UV-Licht kann das Display zu Schaden kommen. Um das Display zu schützen, empfiehlt sich der Einsatz einer speziellen, selbstklebenden Display-Folie.

Pinsel und Tücher

Schmutz- und Staub gelangen schnell in Ritzen und Hohlräume, wenn das Mobiltelefon in der Jacken- oder Hosentasche getragen wird. Um Kleinstpartikel zu entfernen, empfiehlt sich die Verwendung eines Naturhaarpinsels. Einfache Flecken lassen sich mit einem trockenen Lappen oder auch speziellen Mikrofasertüchern beseitigen.

Geschlossene Flächen mit hartnäckigen Verschmutzungen können mit einem feuchten Tuch gesäubert werden. Dabei ist darauf zu achten, dass das Tuch nur so feucht ist, dass es kein Wasser verliert. In der Nähe von Öffnungen sollte man auf den Einsatz von Feuchtigkeit verzichten und unter keinen Umständen beispielsweise Lösungs- oder Reinigungsmittel verwenden.

Politur fürs Handy

Kleineren Kratzern auf dem Display kann man mit speziellen Poliertüchern oder einer eigens dafür entwickelten Polierpaste begegnen. Mit einer solchen Polier- bzw. Schleifpaste, die für etwa 5 Euro im Fachhandel erhältlich ist, werden die obersten Schichten des Displays abgeschliffen. Dabei ist es zweckmäßig, die Ränder des Displays abzukleben, um die Oberschale des Handys nicht in Mitleidenschaft zu ziehen. Tiefer reichende Schrammen lassen sich mit diesen Mitteln allerdings nicht beseitigen. In diesem Fall hilft nur der Austausch von Display oder Oberschale.

Wasserschaden

Wasser und andere Flüssigkeiten können das Handy nachhaltig beschädigen und die Gefahr von Kurzschlüssen ist groß. Nicht wasserdichte Geräte sollten daher nicht über längere Zeit zum Beispiel im Auto liegen gelassen werden. Treten größere Temperaturschwankungen auf, kann sich im Innern des Handys Kondenswasser bilden, das Mineralien freisetzt, die die empfindlichen Schaltkreise korrodieren. Ein Mobiltelefon, das ins Wasser gefallen oder über das eine Flüssigkeit ausgegossen worden ist, sollte sofort ausgeschaltet werden. Um einen Kurzschluss zu vermeiden, ist der Akku zu entfernen. Zum vollständigen Austrocknen sind mehrere Tage nötig. Erst dann kann der Besitzer feststellen, ob eventuell Schäden aufgetreten sind.

Akku schonen

Auch dem Akku selbst sind Staub, Hitze, Kälte oder Feuchtigkeit nicht zuträglich. Bereits Temperaturen um 50 Grad, die etwa in aufgeheizten Autos sehr schnell erreicht sind, senken die Leistungsfähigkeit, speziell älterer Nickel-Cadmium-Akkus, rapide.

Ein Handy, das über einen längeren Zeitraum außer Betrieb ist, wird vorzugsweise trocken und nicht zu warm gelagert. Ist der Akku beim Abstellen etwa halbvoll, wird die Gefahr einer Tiefentladung vermieden. Diese vollständige Entladung führt dazu, dass die Zellen mit der geringsten Kapazität umgepolt werden, was die vollständige Zerstörung und Unbrauchbarkeit des Akkus nach sich ziehen kann.

Defekte Handys

Elektronikfehler lassen sich schwerlich selbst beheben. Modellabhängig sind manche solcher und anderer Schäden mit entsprechendem Fachwissen und geeignetem Spezialwerkzeug zwar reparabel, allerdings erlischt im Falle des eigenmächtigen, ergo mutmaßlich unsachgemäßen, Öffnens von Geräten meist die Herstellergarantie. Hat das Handy also noch Garantie, ist es empfehlenswert, sich an den Händler oder Hersteller zu wenden.

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