Handytarife mit Minutenpaket

Während früher der Nutzer eher auf die Qualität des Inklusivhandys schielte und dafür die Konditionen des Vertrages vernachlässigte, haben sich die Verhältnisse heute zumindest teilweise gewandelt. Mittlerweile existieren Hunderte verschiedene Handytarife. Aber damit nicht genug. Die meisten Tarife sind modular aufgebaut und bieten die Möglichkeit zur Erweiterung im Baukastensystem. Was inklusive ist und was zusätzlich bezahlt werden muss, wird nicht immer gleich deutlich.

O2

O2 active ist ein vielversprechender Tarif, der monatliche Sprachminutenpakete in der Staffelung von 50 bis 250 Minuten bietet. Dafür zahlt man monatlich zwischen 15 und 60 Euro, hat keinen Mindestumsatz und bei Onlineabschluss gibt es zusätzlich 15 % Rabatt auf jede Rechnung.

Vodafone

Für einen Pauschalpreis von 38,95 Euro bietet Vodafone ein Minutenpaket mit 240 Freiminuten. Das Paket ist ebenfalls ohne Grundpreis zu haben und kann modular etwa um SMS-Pakete erweitert werden.

T-Mobile

Mit den Relax-Tarifen 50 bis 1000 lässt sich jeweils eine bestimmte Zahl an Minuten kostenfrei in alle Netze telefonieren. Für 50 Minuten werden dabei monatlich 19 Euro fällig, für den 1000er Tarif 68 Euro. Insgesamt gibt es mehr als 20 unterschiedliche Relaxtarife mit ebenfalls wieder mehr als 20 Erweiterungsmöglichkeiten für Features wie Daten- und E-Mail-Verkehr. Bei einer Online-Buchung entfällt bei den meisten Relax-Tarifen der Bereitstellungspreis in Höhe von 24,95 Euro im Monat.

E-Plus

Ebenfalls von 50 bis 1000 Minuten reichen die Minutenpakte der E-Plus Time&More Tarife. Der Kostenrahmen reicht von 9 Euro bei den 50 Minute bis zu 57,50 Euro bei 1000 Minuten. Nicht verbrauchte Minuten sind im Gegensatz zu vielen anderen Tarifen auf den Folgemonat übertragbar. Ausserdem gibt es bei Onlineabschluss noch monatliche FreiSMS.

Vergleich

Nehmen wir das Beispiel eines Kunden, der zwischen 50 und 100 Minuten im Monat telefoniert. Hier ist eine klarer Vergleich zwischen den einzelnen Anbietern möglich. Mit monatlichen Kosten zwischen 9 bei E-Plus und 19 Euro beim Relax-Tarif von T-Mobile lassen sich die geforderten 50 Minuten telefonieren. Doch was ist, wenn man mehr als 50 Minuten telefoniert? Während bei T-Mobile, Vodafone und O2 keine Übernahme nicht verbrauchter Minuten in den nächsten Monat möglich ist, erlaubt dies E-Plus. Bis auf Vodafone gibt es bei allen Anbieteren keine Beschränkung bei den Wahlzielen für die Inklusivminuten. Vodafone verlangt hier bei der Einwahl in fremde Mobilfunknetze im Standardtarif einmalig 5 Euro monatlich.

Unterschiede gibt es auch bei der Abfrage der Mobilbox. Während diese bei T-Mobile und Vodafone kostenfrei ist, zahlt man bei E-Plus zwischen 10 und 40 cent und bei O2 39 cent. Kaum Unterschiede gibt es beim Bereitstellungspreis. Hier muss man bei allen vier Anbietern mit etwa 25 Euro rechnen. Auch beim SMS-Preis gibt es kaum Unterschiede. O2 und T-Mobile verlangen 19 cent und Vodafone und E-Plus 20 cent pro SMS. Jedoch lassen sich in allen Netzen zusätzliche Inklusivpakete für den Versand von SMS-Nachrichten dazu kaufen.

Fazit

Allgemein kann man sagen, dass der Kunde am günstigsten fährt, der einen Tarif findet, der möglichst genau auf sein Nutzerverhalten passt.

Handy-Preisvergleich