Sharp
Fast jeder Schüler kennt ihn: Den mechanischen Bleistift mit austauschbarer Mine. Was kaum einer weiß: Diese Erfindung verdanken wir Tokuji Hayakawa, dem Unternehmensgründer von Sharp.
Vormarsch mit Fernseher und Mikrowelle
1915 erfindet der Japaner den Ever-Ready Sharp Pencil, woraus sich auch der Firmenname ableitet. Doch der Forscherdrang (heute investiert Sharp 10% seines Bruttogewinns in 8.200 Forscher) ist noch lange nicht gestillt. 1925 beginnt Sharp mit der Kristallradio-Produktion, 1929 folgen Röhrenradios. Den Startschuss für die Serien-Herstellung von TV-Geräten gibt’s 1953. Neun Jahre später werden die ersten Mikrowellen gebaut.
Jetzt beginnt der Vormarsch in der Elektronikbranche. 1963 führt Sharp die Solarzellen- und Siliziumfotoelement-Sparte ein. Kurz darauf wirft Sharp einen der ersten transistorbasierten Tischrechner auf den Markt. Auch beim Vormarsch der IT-Industrie in den 1980er Jahren ist Sharp ganz scharf und beteiligt sich an der Entwicklung von portablen Computern. IBM-kompatible Laptops sorgen genauso für Aufsehen wie die BASIC programmierbaren Pocket-Computer.
Weltmarktführer
Seit 1999 steht Sharp in der Herstellungs-Tabelle der Solarzellen und LC-Displays ganz oben. Mit einem Marktanteil von fast 30% ist man dort Weltmarktführer.
Weit verbreitet
Die erste Niederlassung in Europa eröffnete Sharp 1968. Da wurde in Hamburg die europäische Tochtergesellschaft “Sharp Electronics Europe GmbH” gegründet. Durch das gute Händler- und Produktionsnetz ist Sharp heute weit verbreitet. Dependancen in 30 Staaten bringen folgende Produkte in 164 Ländern an den Kunden: HiFi-Komponenten, Kopier-, Mikrowellengeräte, LCD-Technik, Notebooks, Taschen- und Tischrechner. Und natürlich Mobiltelefone.
Handy-Aufschwung durch digitalen innovativen Lifestyle
In der Mobilfunksparte kann Sharp in den letzten Jahren deutlichen Zuwachs verzeichnen. 2003 beispielsweise baut Sharp seinen Umsatz im Handy-Bereich deutlich aus und dabei wird sogar der insgesamt positive Markttrend übertroffen. Hauptgrund für den Umsatzzuwachs ist die starke Nachfrage nach Kamera-Handys.
Besonders gerne gesehen sind da: Sharp GX30i (1-Megapixel-CCD-Digitalkamera), Sharp GX30 (1-Megapixel-CCD-Digitalkamera), Sharp GX25 (310k VGA CMOS Digitalkamera), Sharp GX20 (mit integriertem Blitzlicht für Nachtaufnahmen), Sharp GX15 (CMOS Digitalkamera mit 310K Pixel). Dazu gehört auch das neueste Schätzchen, welches gerade vom Band läuft: Mit dem Sharp 903 (3,2 Megapixel Kamera, Music Player, Downloadmöglichkeiten) produziert Sharp ein UMTS Mobiltelefon der nächsten Generation. Auch beim Design bleiben kaum Wünsche offen. Unter dem elegant schicken Gehäuse befindet sich modernste Technik, die in Sachen Kommunikation keine Wünsche offen lässt.
Die Sharp-Handys können durchaus als erfolgreich bezeichnet werden. Trotzdem erwirtschaftet Sharp 80 Prozent des Gewinns mit dem Verkauf von Handy-Komponenten und Handy-Modulen.
Formel-1-Handy
Pünktlich zur neuen Formel-1-Saison 2007 startet Sharp mit dem 770SH durch und will die Pole Position. Das multimediale Klapphandy (MP3-Player, Music Downloads, Mobile TV, Radio DJ, Videotelefonie) kommt als “Vodafone McLaren Mercedes” auf den Markt und ist in den Farben des Rennstalls gespritzt.
Aufrichtigkeit und Kreativität
Die Firmen-Philosophie ist mit “Aufrichtigkeit und Kreativität” klar umschrieben. Ziel ist es durch Aufrichtigkeit und Kreativität das Vertrauen der Kunden, Konsumenten und Partner zu gewinnen. Sharp orientiert sich intensiv an den Wünschen der Kunden und Anwender.
Verantwortung für die Umwelt
Für Sharp gehören Ökologie und Ökonomie untrennbar zusammen. Deshalb ist der Umweltschutz wesentlicher Bestandteil der Geschäftsphilosophie. “Wir entwickeln umweltfreundliche Produkte auf Basis der fortschrittlichsten Technologien. Unser zukünftiger Wohlstand ist direkt verbunden mit dem Wohlstand unserer Kunden, Händler und Aktionäre.”
