Sagem
Wenn in Deutschland ein Mobiltelefon klingelt, vibriert bei jedem fünften ein SAGEM-Handy. Denn die SAGEM Group (frz: Societe d’Applications Generales d’Electricite et de Mecanique S.A.) gehört in der Bundesrepublik mittlerweile zu den TOP 5 der Handy-Hersteller.
SAGEM - vielseitig
Doch das ist nicht alles, was die 1924 gegründete Aktiengesellschaft zu bieten hat: Das Firmenportfolio umfasst außer der Mobilfunksparte beispielsweise auch noch biometrische Sicherheitssysteme, Militär- sowie Unterhaltungselektronik. Außerdem wurde Anfang April 2002 die Faxgerätesparte der Firma Philips übernommen. Somit ist SAGEM in Europa die Nummer eins, wenn’s ums Herstellen von Faxgeräten geht. Eine weitere Umwälzung gab’s im Mai 2005: Da fusionierten der französische Rüstungskonzern SNECMA und die SAGEM Group zur SAFRAN SA. Der Hauptsitz ist Paris. Der Bereich Mobilfunk und Netzwerke wird seitdem unter dem Namen “SAGEM-Communication” geführt. SAGEM - mega vielseitig.
Handys stärkstes Standbein
Doch bei aller Vielfalt der reichhaltigen SAGEM-Produktpalette sind die Handys das stärkste Standbein des Unternehmens (gut 15000 Mitarbeiter). Die Mobilfunksparte erwirtschaftet etwa ein Drittel des Gesamtumsatzes. In Frankreich ist SAGEM Marktführer unter den Handyherstellern, weltweit zählt man zu den TOP 10.
Emotionen sichtbar machen
Besonders das neue Sortiment lässt nicht nur beim Klingeln die Glücks-Glocken der Kunden läuten. Denn die Philosophie, die hinter der Entwicklung steht, lautet: „Emotionen sichtbar machen”! So wirbt SAGEM für das Modell myC-3b mit dem Slogan: “Wahre Schönheit gibt es wirklich”. Und das Gerät gleicher Baureihe, myC-1, wird mit den Worten “Einfach und zuverlässig im edlen stylischen Design” angepriesen. Weitere Handys, die auf das Gusto der Telefonierer (im Preissegment zwischen 129 und 219 Euro) stoßen sollen, sind: my700X, my600X, my501X, my405X, my400X, my300X, my201X, my100X, myX5-2v, myX-8, myX-7, myX6-2, myX5-2, myX-4, myX3-2, myX2-2, myX1-2, myC5-2v, myC4-2, myC3-2, myC-3, my501C, myC2-3, myZ-55, myZ-5, myS-7.
Konkurrenz horcht auf
Und weil das SAGEM-Sortiment mega gut ankommt, horcht auch die Konkurrenz auf. Der schwedisch-japanische Konzern Sony Ericsson möchte mit SAGEM nämlich bei der Entwicklung und Fertigung billiger Einsteiger-Handys zusammenarbeiten. SAGEM und Sony Ericsson wollen gemeinsam in Frankreich vor allem für die Wachstumsmärkte Indien und China Geräte des Preissegments zwischen 50 und 100 Euro mit GMS-, GPRS und EDGE-Technik entwickeln. Produziert werden diese dann aber von SAGEM. Sony Ericssons Vizekonzernchef Howard Lewis sagte, dass er von der Qualität und Leistungsfähigkeit, die Sagem in dieser Sparte mit eigenen Modellen erreicht habe, sehr beeindruckt sei.
Ende 2007 laufen erste Modelle vom Band
Ende des Jahres sollen die ersten gemeinsamen Modelle unter dem Markennamen Sony Ericsson vom Band laufen und auf den Markt geworfen werden.
17 Millimeter dickes Highlight auf der CeBIT
Für ein echtes Highlight sorgte SAGEM außerdem auf der CeBIT 2007. Dort stellte der Konzern in Hannover ein DECT-Telefon im Handy-Design vor. Es verfügt über ein Farbdisplay mit 4096 Farben, ein Telefonbuch für maximal 200 Einträge und bis zu 20 verschiedene Klingeltöne. Außerdem bietet es einen SIM-Kartenleser, mit dem Telefonnummern zu einem anderen Telefon übertragen werden können. Das Gerät speichert bis zu 50 Kurzmitteilungen. Ferner lassen sich mit dem 17 Millimeter dicken D95c SMS- und EMS-Nachrichten empfangen und versenden.
