Danger

Der Traum des Unternehmens Danger ist es, die am meisten genutzte Java® Plattform für Mobiltelefone zu werden. Mit engagierter Forschung und straffem Management treibt die Firma diesen Plan konsequent voran. Die erschienenen Mobiltelefone, die bereits mit der Technologie arbeiten, haben es in sich und machen Laptop und PC zwar noch nicht überflüssig, aber zumindest zeitweise entbehrlich.

Besser und einfacher

Danger hat sich der Verbesserung und Vereinfachung der mobilen Kommunikation verschrieben. Das schließt sowohl eine Erhöhung der Sprach- und Bildqualität, als auch eine schnellere und universelle Internetverbindung mit Email-Option ein. Schwerpunkt ist dabei die Client-Server Plattform, die eine schnelle Datenübertragung und hervorragenden Seitenaufbau verspricht. Mehrere deutsche Mobilfunkanbieter nutzen bereits als Business Partner den Danger Server.

Danger wurde schon durch zahlreiche Auszeichnungen geehrt, so zum Beispiel durch den “Mobile Village Gold Star”. Sie wurde eine der “Top 100 Private Companies” und der T-Mobile Sidekick mit Danger-Technologie wurde von pcworld.com als “Product of the Year” gewählt.

Produkte

Die verschiedenen Modelle der Hiptop Serie sind eher kleine Computer als Mobiltelefone. Sie können alle Organizerfunktionen übernehmen und haben erstaunliche Internet- und Email-Fähigkeiten.

Das Modell Danger Hiptop war der Start in die Internet-Mobilfunkwelt. Bereits mit umfangreicher Tastatur und großem Email-Client ausgestattet, eröffnete das Gerät neue Möglichkeiten der Nutzung. Besonders bei jungen Kunden kam die Push-Email Technologie, die neue Emails sofort aufs Handy schickt, sehr gut an. Auch der integrierte Messenger, der ständigen und, im Gegensatz zu SMS, kostenlosen Kontakt zwischen verschiedenen Usern ermöglicht, ist sehr beliebt. Noch fehlende Extras und Verwendungsmöglichkeiten wurden in der zweiten Generation ergänzt.

Der Hiptop 2 liegt ausgeprochen gut in der Hand. Mit 13 cm hat er eine benutzerfreundliche Größe. Gummi-Einfassungen an den Rändern sorgen für ausreichend Halt beim Bedienen. Das Gerät verfügt über zwei Bildschirme. Über das Scrollrad und die Navigationstasten können viele Anwendungen auch bei geschlossener Deckelklappe genutzt werden. Geöffnet erleichtert eine komplette QWERTZ-Tastatur, wie sie auch bei PCs üblich ist, das Schreiben.

Über das umfangreiche Emailportal und die sehr gute WAP Qualität lassen sich Nachrichten schnell und problemlos versenden. Meist wird eine Internet Flatrate angeboten, mit der man zum Festpreis die Verbindung zum amerikanischen Danger-Server erhält. Eine solche Flatrate ist vergleichsweise günstig, da sonst anfallende Kosten, z. B. für SMS, komplett wegfallen. Der Server sorgt für eine optimale Darstellung der aufgerufenen Seiten. Leider werden einige Datei-Formate nicht erkannt oder fehlerhaft dargestellt. Das gilt auch für Powerpoint- und Excel-Dokumente, was gerade für geschäftliche Nutzer schade ist. Ebenfalls integriert ist eine Kamera mit 640 x 480 Pixel. Leider können die gemachten Bilder nicht per MMS verschickt werden.

Weniger schön am Hiptop 2 sind die fehlenden Schnittstellen für Bluetooth und Infrarot. Auch die Auflösung des Displays ist nicht optimal. Vielleicht werden in Generation 3 auch diese Schwachstellen noch behoben.

In Zukunft gefährlich

Der Slogan der Firma Danger lautet: “It is the business of the future to be dangerous” was soviel bedeutet wie “Das Geschäft der Zukunft besteht darin, gefährlich zu sein”. Die Konkurrenz sollte sich jedenfalls warm anziehen, denn die ausgereiften Produkte und der große Ehrgeiz des amerikanischen Unternehmens fordern einen ranghohen Platz im stark umkämpften Mobilfunk-Markt.

Handy-Preisvergleich